Freie Wählergruppe der Stadt Alzey
Neuer Beigeordneter / Neue Stadträtin PDF Drucken E-Mail

 

In der Stadtratssitzung am 6. November 2017 wurde der langjährige FWG Stadtrat Hans-Werner Stark ohne Gegenstimmen zum 2. Beigeordneten der Stadt Alzey gewählt.
Für ihn rückt Anke Walldorf-Schäfer in den Stadtrat nach.

 

Die FWG wünscht beiden "Neuen" bei der Erledigung ihrer neuen Aufgaben viel Erfolg.


 


Fraktionsvorsitzender Werner Geißel gratuliert Hans-Werner Stark

 


Fraktionsvorsitzender Werner Geißel gratuliert Anke Walldorf-Schäfer

 

Anke Walldorf Schäfer - Wer ist die Neue der FWG im Alzeyer Stadtrat eigentlich?


Anke Walldorf Schäfer (50 Jahre) ist seit 2009 Mitglied in der FWG. Sie ist schon immer sehr engagiert und mutig. Wie sonst wäre es zu erklären, dass sie nicht nur seit 2004 dem Vorstand des Handballsportvereins (HSV Alzey) angehört, sondern vielmehr seit 2010 auch das Amt der 1. Vorsitzenden begleitet. Seit dem über 50jährigen Bestehen des Vereins war sie die erste Frau an der Spitze. Anke stellt sich nicht nur als Vorsitzende ihrer Verantwortung, sondern auch als Trainerin und Schiedsrichterin.


Als Fraktionsvorsitzender der FWG ist Werner Geißel besonders stolz, denn der FWG ist es erstmals gelungen mit zwei Frauen im Stadtrat vertreten zu sein.

 

„Anke Walldorf Schäfer ist es gewohnt offen ihre Meinung zu sagen und eine solche auch zu haben. Diese Offenheit und Direktheit, das Herz auf der Zunge zu haben, wird sich auch positiv auf die Arbeit der FWG auswirken und deren Arbeit für Alzey inhaltlich weiter nach vorne bringen.“ so Werner Geißel, der sich auf die Zusammenarbeit mit ihr besonders freut.

 
Mietradeln für Alzey? PDF Drucken E-Mail

 

Die Alzeyer FWG stellte im Juni 2017 den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob eine Probephase für ein Mietrad-System in Alzey in Betracht gezogen werden könnte. Dies wurde am 26.6.2017 im Alzeyer Stadtrat (siehe AZ vom 28.6.2017) behandelt. Die Verwaltung sah sich jedoch nicht in der Lage dies selbst zu prüfen, da sie „zu viele Baustellen hätte“. Der Fraktionsvorsitzende der FWG Werner Geißel erklärte sich bereit dies zu übernehmen.

 

Nach mehreren Telefonaten mit der MVG mein Rad, konnte für den 17.8.2017 in Mainz ein Gespräch vereinbart werden. Hierbei konnten die Herren Geißel und Kramm viel zu den laufenden Mietrad-Projekten erfahren. Mietradeln ist in Mainz zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Es gibt aktuell 117 Stationen mit über 850 Fahrrädern. 2016 fanden mehr als 460.000 Fahrten statt. Der einzige Haken, das Projekt muss immer noch bezuschusst werden.

 

Mittlerweile läuft eine Testphase, die eine Nutzung -über Apps- ohne feste Stationen prüft. In Wiesbaden gibt es bereits 7 Stationen mit über 70 Rädern und die MVG mein Rad ist sich mit der Stadt Wiesbaden über eine weitere Zusammenarbeit einig. Merkwürdigerweise hat der ASTA der Hochschule mit der Firma Nextbike ebenfalls einen Vertrag geschlossen. Weitere Interessenten für Mieträder kommen aus Ingelheim und evtl. Nieder-Olm.

 

Die MVG mein Rad zeigte sich an eine Zusammenarbeit mit Alzey sehr interessiert. Es wurden daher die etwaigen Kosten (eine sehr grobe Schätzung) für eine dreijährige Probezeit ermittelt. Die FWG war über die Kostenhöhe positiv überrascht: 6 Stationen mit 45 Rädern sollen etwa 20.000 € pro Jahr kosten.

 

Im Anschluss nahm die FWG noch Kontakt mit der Kreisverwaltung Alzey-Worms auf, denn der Verkehrsverbund Rhein-Neckar hat ebenfalls ein System in Ludwigshafen/Mannheim gestartet, das auch eine Testphase in Worms durchläuft. Sollte das ganze über Osthofen - Westhofen auch im Kreisgebiet um Alzey fußfassen, wären zwei verschiedene Betreiber-Modelle für Alzey Blödsinn. Deshalb schlägt die FWG vor, dass die Stadt mit der Kreisverwaltung Kontakt aufnimmt, um ein gemeinsames System zu finden. Nur gemeinsam können die Kosten für beide Seiten moderat gehalten werden.

 

 
Parksituation am Friedhof PDF Drucken E-Mail

 

Antrag auf die Einrichtung von Parkplätzen östlich des Friedhofes von Alzey

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Wir alle kennen die Parkplatzsituation um den Alzeyer Friedhof. Der Friedhof selbst verfügt nur im Norden über 2 bis 3 Stellplätze. Alle anderen Parkplätze um den Friedhof sind öffentlich. Für ältere Leute, die selbst noch mit dem Auto kommen können oder gefahren werden, ist es notwendig, dass Sie den möglichst kürzesten Fußweg wählen.

Das Autochaos bei größeren Beerdigungen kennen wir alle, wobei hier fairerweise erwähnt werden muss, dass an solchen Tagen das Ordnungsamt nicht in Erscheinung tritt. Es werden aber viele Nebenstraßen und auch die Mainzer-Straße vor der Einsegnungshalle verbotenerweise mit parkenden Autos belegt.

Aus den vorgenannten Gründen stellen wir daher folgenden Antrag:

Die Stadt Alzey errichtet auf dem städtischen Grundstück östlich des  Friedhofes in Alzey Parkplätze.


Mit freundlichen Grüßen

Werner Geißel
für die FWG-Stadtratsfraktion

 
Trägerschaft bei Obdachlosenheim PDF Drucken E-Mail

Der Stadtrat folgt einstimmig der Empfehlung des Ausschusses Bürgerdienste (nach einem Antrag der FWG) zur Trägerschaft des neuen Obdachlosenheims in Alzey!


Bereits vor 1 Jahr hatte die FWG beantragt, dass vor dem Neubau der Obdachlosenunterkunft ein Träger zur deren Betreuung gesucht wird. Im Ausschuss Bürgerdienste stellte das DRK ein überzeugendes Konzept zur Betreuung der Einrichtung dar. Neben begleitender Sozialarbeit, Anleitung zur Körper- und Raumhygiene wird auch Gesundheitsvorsorge angeboten werden. Durch die weitreichende Betreuung soll auch sichergestellt werden, dass die Investitionen in eine neue Obdachlosenunterkunft nicht durch Vandalismus und Suchtverhalten entwertet wird.

Gez. Dr. H-W. Stark

 
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